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Sonnenuntergänge

Diese Serie widmet sich einem stillen, universellen Moment:
dem Sonnenuntergang.

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Egal, wo wir uns auf der Welt befinden –
die Farben des Himmels sind dieselben.
Und auch das Gefühl, das sie in uns auslösen, ist überall gleich.

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Für einen Augenblick verliert das Außen an Bedeutung.
Der Blick wird ruhig.
Der Atem wird langsamer.
Man kommt an – im Moment und bei sich selbst.

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Die drei Werke dieser Serie erzählen dabei einen inneren Weg:
vom Ankommen, über den Umbruch, bis hin zum Neubeginn.

Die Bilder laden dazu ein, den Sonnenuntergang nicht als Ende zu betrachten,sondern als einen Übergang –
als einen stillen Raum zwischen dem, was war, und dem, was beginnen darf.

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Für mich markiert diese Serie zugleich einen persönlichen Wendepunkt.


Sie ist der Beginn eines neuen Kapitels, der Schritt in die Selbstständigkeit und die Eröffnung des eigenen Ateliers.

Lichtblick – über Ankommen, innere Ruhe und das leise Wieder-Vertrauen

„Lichtblick“ ist aus stillen Morgenmomenten entstanden – aus dem bewussten Gehen, Innehalten und Wahrnehmen. Bei meinen Spaziergängen im Wald habe ich beobachtet, wie sich Licht Schicht für Schicht durch das Dickicht tastet, wie es Räume öffnet, ohne laut zu sein. Dieses Zusammenspiel aus Licht und Schatten hat in mir etwas berührt, das weit über den Moment hinausgeht.

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Für mich steht „Lichtblick“ für das leise Wiederankommen bei mir selbst. Für Augenblicke, in denen sich Enge löst, Gedanken ruhiger werden und ein Gefühl von Zugehörigkeit entsteht – ganz ohne Erklärung, nur über Wahrnehmung und Empfinden.

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In dieser Serie arbeite ich mit transparenten Farbschichten, harten Übergängen und lichtdurchfluteten Flächen. Formen dürfen sich zeigen und wieder zurücknehmen, Tiefe entsteht im Überlagern – wie Erinnerungen, wie innere Bilder, die nicht festgehalten werden wollen, sondern wirken dürfen.

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Ein Lichtblick ist für mich kein spektakulärer Moment. Es ist dieses feine Aufatmen, wenn sich etwas klärt. Wenn man spürt, dass hinter jeder Dunkelheit ein Raum wartet, in dem wieder Weite möglich wird.

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Mit „Lichtblick“ halte ich genau diese stillen, stärkenden Momente fest – Bilder, die nicht erklären, sondern begleiten. Bilder, die daran erinnern, dass Hoffnung oft ganz leise beginnt.

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Grenzenlos

​Grenzenlos – in Schichten, Licht und innerer Weite

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„Grenzenlos“ ist für mich nicht einfach eine Serie – es ist eine Einladung. Eine Einladung in Räume, die sich in Schichten entfalten, in Momenten zwischen Gefühl und Farbe, zwischen Loslassen und Wahrnehmen.

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Es gab keinen klaren Auslöser, sondern eher ein inneres Rufen: die Sehnsucht, Erwartungen hinter mir zu lassen und mich dem kreativen Prozess hinzugeben, so wie er sich zeigt. Die Farben sind dabei meine Sprache – leuchtend, expressiv, ungezähmt – ein Echo dessen, was in mir existiert, wenn Worte fehlen.

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In „Grenzenlos“ lösen sich Form und Grenze auf. Die Grenzen der Leinwand sind nicht mehr Ende, sondern Teil des Erlebten; Linien verlieren ihre Strenge, Flächen atmen, spielen miteinander, überlagern sich – wie Erinnerungen, wie Gefühle, wie Lebensmomente. Planung und Zufall begegnen sich, schaffen Räume voller Licht, Tiefe und offener Möglichkeiten.

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Für mich bedeutet diese Serie Weite, Freiheit und das ehrliche Erforschen des eigenen Ausdrucks. Sie ist wie ein Bild, das über das sichtbare Jetzt hinauswächst: ein Ort, an dem Farben fließen und verschmelzen, an dem Zugehörigkeit kein fester Punkt ist, sondern ein spürbares Gefühl, das im Bild selbst entsteht.

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„Grenzenlos“ ist Mut. Mut zum Schaffen. Mut zum Hinschauen. Und Mut, die eigene Wahrheit in Farbe umzusetzen.

Zerbrechliches Wasser – über innere Stärke, Wandel und stilles Weitergehen

„Zerbrechliches Wasser“ ist für mich mehr als ein Titel. Es beschreibt ein Gefühl, das sich leise festgesetzt hat – wie ein Gedanke, der nicht mehr geht.


Wasser begegnet uns jeden Tag. Und doch offenbart es, wenn man genauer hinsieht, eine besondere Zartheit: durchscheinend, weich, beinahe verletzlich. Gleichzeitig trägt es eine Kraft in sich, die unaufhaltsam ist – still, beständig und tief.

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Diese Serie ist nicht geplant entstanden. Sie hat sich aus alltäglichen Momenten entwickelt – aus dem gemeinsamen Schauen von Naturdokumentationen mit meinen Kindern, aus dem Beobachten von Bewegungen, Farben und Stimmungen. Aus diesem ruhigen Staunen darüber, wie Wasser fließt, sich verändert, sich anpasst – und dabei immer seinem eigenen Weg folgt.

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In meinen Bildern übersetze ich dieses Wesen des Wassers in Schichten, Übergänge und fließende Formen. Transparente Farbflächen überlagern sich, lösen sich auf und finden neu zusammen. Tiefe entsteht nicht durch klare Konturen, sondern durch das Dazwischen – durch Bewegung, Licht und Offenheit.

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Für mich erzählt Wasser viel über unser Menschsein. Über unsere Fähigkeit, weich zu bleiben und dennoch nicht aufzugeben. Über das Weitergehen nach Brüchen, über das leise Wiederaufstehen nach Verlust und über die stille Kraft, die entsteht, wenn wir uns erlauben, im eigenen Tempo zu fließen.

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„Zerbrechliches Wasser“ steht für diese Balance aus Verletzlichkeit und innerer Stärke.


Für Bilder, die nicht festhalten wollen – sondern Raum geben. Für Wandel. Für Vertrauen. Und für das Gefühl, dass selbst im Sanften eine tiefe Kraft liegt.

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